Theravada Gruppe Salzburg
Buddhistische Praxis im AlltagbuddhoeMirabellbuddhoe

 

Theravada Gruppe Salzburg

Buddhistische Praxis im Alltag

Programm Oktober - November - Dezember 2009

 

 

Liebe Freunde der Theravada Gruppe Salzburg!

 

Hier das Programm für das vierte Quartal 2009!

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

 

Meditation in der Gruppe, jeden Dienstag:

 

Jeden Dienstag, ab 18:45 Uhr, im Buddhistischen Zentrum Salzburg.

Wir beginnen pünktlich um 19:00 Uhr mit einer etwa halbstündigen Meditation im Sitzen und einer kurzen Meditation im Gehen. Es folgt ein Vortrag über ein Thema aus der Lehre des Buddha mit anschließendem Gespräch. Ende um ca. 21:00 Uhr nach einer Metta-Meditation.

Vorkenntnisse sind nicht unbedingt erforderlich.

 

Für die Dienstage haben sich folgende Vortragende gefunden:

 

Termin

Vortragender

Termin

Vortragender

Termin

Vortragender

6. Okt.

Edmund

3. Nov.

Lange Nacht der Meditation 2)

1. Dez.

Sonja

13. Okt.

Paul

10. Nov.

Amy

8. Dez.

Utz

20. Okt.

Harald

17. Nov.

Wolfgang

15. Dez.

Peter

27. Okt.

Barbara

24. Nov.

Bei uns zu Gast…1)

22. Dez.

Silvester

 

 

 

 

29. Dez.

Franziska

 

1) Bei uns zu Gast: Intersein Sangha Salzburg

Diesmal werden Axel Träxler und die Intersein Gruppe mit uns meditieren und uns die Grundsätze und Methoden näher bringen, nach denen die Intersein Sangha praktiziert.

 

2) Lange Nacht der stillen Meditation

Details auf der nächsten Seite.

 

Sollte jemand von Euch durch einen Dienstagabend führen wollen, lasst es uns bitte wissen. Wir würden uns sehr darüber freuen!

 

 


 

Einführungsabende „Meditation im Alltag“

 

Einführungsabende – sofern nicht anders angegeben - an jedem 1. Montag im Monat, ab 18:00 Uhr, im Buddhistischen Zentrum.

Von 18:00 - 19:00 Uhr können bei Tee persönliche Fragen beantwortet werden. Waltraud beginnt pünktlich um 19:00 Uhr mit einer fünfzehnminütigen Meditation, gefolgt von einem Vortrag und Gespräch über ein Thema aus der Lehre Buddhas. Der Abend endet um 20:30 Uhr mit einer Liebenden-Güte-Meditation.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

 

Termine:

 

Montag,       5.   Okt.     2009

Montag,       2.   Nov.    2009

Montag,       7.   Dez.    2009

 

 

 

 

Lange Nacht der stillen Meditation

 

Tag:         Dienstag, 3. Nov. 2009

Zeit:          Ein- und Ausstieg zwischen 19:00 Uhr und 24:00 Uhr

                  halbstündlich möglich

Ort:           Buddhistisches Zentrum Salzburg

 

Am Dienstag, dem 3. November, veranstalten wir im Buddhistischen Zentrum auch heuer wieder eine „Lange Nacht der stillen Meditation“. Zwischen 19:00 Uhr und 24:00 Uhr praktizieren wir abwechselnd ½ Stunde Sitzmeditation, gefolgt von ½ Stunde Gehmeditation bzw. Pause.

 

Der Ein- und Ausstieg ist jeweils beim halbstündlichen Gong möglich, der den Wechsel zwischen der Sitz- und Gehmeditationsphase anzeigt. Die Gehmeditationsphase kann auch mit „Tee trinken in Stille“ oder in stiller Pause verbracht werden.

 

Mäßiges Essen zu Mittag wird empfohlen.

 

 

 

 

Ganztagsmeditation mit Matthias Nyanacitta Scharlipp

Thema: „Achtsamkeit und Anerkennung“

 

Tag:         Samstag, 24. Okt. 2009

Zeit:          9:30 – 17:30 Uhr

Ort:           Buddhistisches Zentrum Salzburg

Kosten:   € 20,- Organisationsgebühr für die Fahrtkosten des Lehrers und die Raummiete zuzüglich freiwilligem Beitrag (Dana) für den Lehrer.

 

Mindest-Teilnehmerzahl: 7

 

Wenn möglich Mittagsimbiss bitte mitbringen!

 

Bitte um verbindliche Anmeldung bis spätestens 17. Okt. bei Waltraud Postl -

bevorzugt per E-Mail (wapostl@aon.at).

 

Achtsamkeit ist eine Schlüsselfähigkeit mit vielen Aspekten. In einem sehr grundlegenden Sinn bewahrt sie das Bewusstsein davor, auszuufern und sich in Achtlosigkeit und Unklarheit zu verlieren. Als wache Geistesgegenwart und innere Klarheit ermöglicht Achtsamkeit, in jedem Moment zu wissen, was geschieht, während es geschieht. Die Fähigkeit der Achtsamkeit ist ein geschicktes Mittel zum selbst ­bestimmten Abbau innerer Blockaden und zur nachhaltigen Stärkung eigener Ressourcen. Achtsamkeit bringt alle Aspekte des Menschseins miteinander in Einklang und vereinigt sie zu einem gesammelten, empfänglichen Ganz-Sein und Verbunden-Sein mit allem Leben.

 

Achtsamkeit meint darüber hinaus die uneingeschränkte Geltung des Prinzips wechselseitiger Achtung als eine Voraussetzung für echte Gemeinschaft und soziales Verhalten. Sie wird von einer inneren Haltung liebevoller Anerkennung getragen, die sich selber und den anderen als Person mit eigenen Wünschen, Bedürf­nissen, Auffassungen und Interessen achtet, unabhängig von ihren Leistungen oder ihrem Nutzen für einen selbst oder andere. Diese innere Haltung findet ihren praktischen Ausdruck in einem achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen.

 

 

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Matthias Nyanacitta Scharlipp, geb. 1961, lernt seit Anfang der 90er Jahre bei verschiedenen Ethik-, Meditations- und Weisheitslehrern der Theravada Tradition. 1996 beendete er seine Karriere als Jurist und lebt seitdem in buddhistischen Gemeinschaften in Europa und Asien, davon mehrere Jahre als Mönch in Deutschland, Sri Lanka und Indien. 1996 – 2000 in der Buddha-Haus Gemeinschaft und Mitaufbau des Waldklosters Metta Vihara. Begleitung Meditierender seit 1997 auf Wunsch von Ayya Khema, die ihm den Namen Nyanacitta gab. Von 2001 – 2006 Assistent im Meditationszentrum vom Wat Kow Tahm, Thailand. Zurzeit lebt er mit seiner Frau Mattea in Berlin.

 

 

 

Der Buddha-Chor singt…

 

Unter der Leitung von Wolfgang Fuchsberger treffen wir uns einmal monatlich (unmittelbar vor dem Theravada-Abend) zu einer Chorprobe. Natürlich sind auch Teilnehmer aus anderen buddhistischen Gruppen und Interessierte herzlich eingeladen, mit zu singen.

 

Eventuelle Rückfragen bitte direkt an unseren Chorleiter, Wolfgang Fuchsberger, per E-Mail (wolf.fuchsberg@gmx.at) oder per Tel. 0699/10046185.

 

Termine:

 

Dienstag,    6.   Okt.     2009

Dienstag,  10.   Nov.    2009           jeweils von 18:00 – 18:50 Uhr

Dienstag,    1.   Dez.    2009

 

 

 

 

Weitere Veranstaltungen

 

Samstag,  14.   Nov.    2009:          Tag der offenen Tür im Buddhistischen Zentrum

                                                           von 13:00 bis 17:00 Uhr.

                                                           18:00 Uhr: Tempelgründungsfest

 

Sonntag,     6.   Dez.    2009:          Gemeinsame Bodhitagsfeier mit den

                                                           Buddhistischen Freunden des ShinDo in

                                                           Bad Reichenhall.

                                                           Anschließend Mittagessen in einem Restaurant.

                                                          

 

 

 

Termin-Vorankündigungen

 

20. März 2010:                                 Ganztags-Meditation mit Manfred Wiesberger.

                                                           Anapanasati (Achtsamkeit beim Ein- und Ausatmen).

 

12. – 13. Juni 2010:                         Zweitägige Ganztags-Meditation auf der Basis des

                                                           Abhidhamma mit der Ehrw. Nonne Agganyani.

 

15. – 19. September 2010:            Retreat mit Bhante Seelawansa im

                                                           Haus der Stille Puregg. Thema:

                                                           Welt-Ent-Wicklung durch Geist-Ent-Wicklung.

                                                           (Termin bzw. Veranstaltungsort unsicher)

                                                          

 

 

 

Interessante Links

 

Theravada Gruppe Salzburg     www.salzburg.co.at/chalupny.paul.dr.med/theravada.htm

 

Dhammazentrum Nyanaponika www.dhammazentrum.com

Theravada Schule Wien                    www.theravada-buddhismus.at

Buddh. Zentrum Scheibbs                 www.bzs.at

Haus der Stille Puregg                       www.puregg.at

 

 

 

Herzliche Einladung

zur

Puja Feier

traditionsübergreifende Vollmondpraxis

uposatha-Tag = "Herzputz"-Tag

mit Gebeten und Rezitationen

im Buddhistischen Zentrum Salzburg

Bitte Blumen, Räucherstäbchen, Kerzen für das Ritual mitbringen!

PUJA-TERMINE

 

"Meditation ist das Mittel und Einsicht der Zweck der spirituellen Praxis. Wenn der Geist sich gesammelt hat, daß er wie ein gespitztes Werkzeug ist, fällt es uns leichter, in die Tiefe unseres Selbst zu schauen und Neues in uns zu erkennen."

AYYA KHEMA (aus: Ohne mich ist das Leben ganz einfach)

 

Vorstandsliste-Vereinsregisterauszug-Satzungen des Vereins

Informations-Folder

Powerpoint-Präsentation

weblog

Grundlegende Gedanken der Buddha-Lehre

Theravada Buddhismus-Grundsätzliche Fragen

Buddhismus-ein Weg der Geistesschulung

Ein Grundriß der Buddha-Lehre

Was ist Meditation?

Chanting  Book

 

Zusammenfassung von Gedanken aus Texten von Jack Kornfield zu Themen wie dem Umgang mit Gefühlen, die Überwindung von Perfektionismus, und die Erlangung von Weisheit und spiritueller Reife durch die Meditation in einem Dhamma-Vortrag von Ilse Lehnert in der Theravada Gruppe Salzburg am 26.06.2007

 

Dhamma-Vortrag von Ing. Eigler Peter zum Thema:Wirtschafts- und Finanzkrise: Ursachen und Antworten aus buddhistischer Sicht

 

Audio-mp3-Dhamma-Vortrag von Ayya Agganyani über Abhidhamma

 

Dhamma-Vortrag von Ing. Eigler Peter zum Thema: Die heutige ökologische und wirtschaftliche Krise-Mögliche Antworten dazu aus dem Dhamma

 

Dhamma-Vortrag von Zernko Amy Yvonne zum Thema: Unzufriedenheit

Daten und Fakten zu Buddhismus in Österreich und Salzburg

 

 

Bhante Seelawansa

 

 

                                                                            

 

 

 

 

Gut ist's, zu zähmen diesen Geist,

Den flüchtgen, schwer zu zügelnden,

Der hindrängt, wo es ihm beliebt.

Behütet führt der Geist zum Glück.

Dhammapada,Vers 35, aus dem Pali übersetzt vom Ehrw. Nyanatiloka

Jhana Verlag

Es ist ein Segen, wenn du nichts mehr ablehnst und

nichts begehrst und

wenn nichts deine Gelassenheit erschüttern kann.

Sutta Nipata 4/15

Vorbereitungsübungen 

Die dreifache Verehrung

(Vandana)

Namo tassa bhagavato arahato samma sambuddhasa

Namo tassa bhagavato arahato samma sambuddhasa

Namo tassa bhagavato arahato samma sambuddhasa

***

Ehre dem Erhabenen, Verehrungswürdigen, vollkommen Erwachten

Ehre dem Erhabenen, Verehrungswürdigen, vollkommen Erwachten

Ehre dem Erhabenen, Verehrungswürdigen, vollkommen Erwachten

Die dreifache Zuflucht

(Tisarana)

Buddham saranam gacchami

Dhammam saranam gacchami

Sangham saranam gacchami

 

Dutiyampi Buddham saranam gacchami

Dutiyampi Dhammam saranam gacchami

Dutiyampi Sangham saranam gacchami

 

Tatiyampi Buddham saranam gacchami

Tatiyampi Dhammam saranam gacchami

Tatiyampi Sangham saranam gacchami

***

Ich nehme Zuflucht zum Buddha

Ich nehme Zuflucht zum Dhamma

Ich nehme Zuflucht zur Sangha

 

Zum zweiten mal nehme ich Zuflucht zum Buddha

Zum zweiten mal nehme ich Zuflucht zum Dhamma

Zum zweiten mal nehme ich Zuflucht zur Sangha

 

Zum dritten mal nehme ich Zuflucht zum Buddha

Zum dritten mal nehme ich Zuflucht zum Dhamma

Zum dritten mal nehme ich Zuflucht zur Sangha

Fünf Bereiche des heilsamen Handelns

(Panca Sila)

 

Panatipata veramani sikkhapadam samadiyami

Adinnadana veramani sikkhapadam samadiyami

Kamesu micchacara veramani sikkhapadam samadiyami

Musavada veramani sikkhapadam samadiyami

Sura-meraya-majja-pamadatthana veramani sikkhapadam samadiyami

***

"Ich will keine Wesen töten oder verletzen.

Auf friedliche Weise will ich mit mir und anderen umgehen.

Alles Leben will ich schützen und fördern, so gut ich es vermag."

*

"Ich will nichts nehmen, was mir nicht gegeben wird.

Sorgfältig will ich mit dem umgehen, was ich bekomme

und großzügig will ich das geben,

was mir gehört um anderen zu helfen."

*

"Ich will durch mein sexuelles Verhalten niemanden schaden.

Ich will die Beziehungen meiner Mitmenschen respektieren

und ihnen helfen, ihr Glück zu bewahren."

*

"Ich will darauf achten, mit Worten nicht zu verletzen.

Ich will nur das sagen, was wahr und hilfreich ist."

*

Ich will mich von allem abwenden, was mich in einen berauschten und benebelten Zustand versetzt.

Alles, was ich geistig und körperlich zu mir nehme,

soll mir helfen, klarer und wacher zu werden."

5 Silas

SECHS BETRACHTUNGEN

(anussati)

1. über den Erleuchteten (buddhanussati)

2. das Gesetz (dhammanussati)

3. die Jüngerschaft (sanghanussati)

4. die Sittlichkeit (silanussati)

5. die Freigebigkeit (caganussati)

6. die Himmelswesen (devatanussati)

·         anussati

‘Eingedenksein, Achtsamkeit, Betrachtung'. Die in den Sutten (z.B. A.VI.10, A.VI.25; D.33 u.a.m.) häufig aufgezählten und erklärten 6 Betrachtungen sind:

      1. über den Erleuchteten (buddhánussati),
      2. das Gesetz (dhammánussati),
      3. die Jüngerschaft (sanghánussati),
      4. die Sittlichkeit (sílánussati),
      5. die Freigebigkeit (cágánussati),
      6. die Himmelswesen (devatánussati).  

(1) »Da, Mahánáma, gedenkt der edle Jünger des Vollendeten: ‘Der Erhabene, wahrlich, ist ein Heiliger, Vollkommen-Erleuchteter, im Wissen und Wandel vollendet, ein Gesegneter, ein Weltenkenner, der unvergleichliche Lenker der zu bezähmenden Menschen, ein Erleuchteter, ein Erhabener'.

(2) »Weiterhin gedenkt der edle Jünger des Gesetzes: ‘Wohl verkündet ist vom Erhabenen das Gesetz, sichtbar, an keine Zeit gebunden, einladend, anregend, jedes Mal durch die Weisen selber zu erkennen' . . .

(3) »,Von gutem Wandel ist die Jüngerschaft des Erhabenen, von aufrichtigem Wandel ist die Jüngerschaft des Erhabenen, auf dem rechten Pfade wandelnd ist die Jüngerschaft des Erhabenen, in gebührlicher Weise wandelnd ist die Jüngerschaft des Erhabenen, als da sind: die 4 Menschenpaare oder 8 einzelnen Menschen (d.i. auf den 4 überweltlichen Pfaden und an den 4 Pfadzielen Weilenden). Diese Jüngerschaft des Erhabenen ist würdig der Opfer, würdig der Gastgeschenke, würdig der Gaben, würdig des ehrfurchtsvollen Handgrußes, ist das unübertroffene Verdienstesfeld für die Welt.' (Über die 8 edlen Menschen siehe ariya-puggala).

(4) »Weiterhin gedenkt der edle Jünger der eigenen Sitten (siehe síla), die da ungebrochen sind, lückenlos, unbefleckt, ungetrübt, befreiend, von den Weisen gepriesen, unbeeinflusst (siehe nissaya), zur Sammlung (siehe samádhi) hinführend.'

(5) »Weiterhin gedenkt der edle Jünger der eigenen Freigebigkeit (siehe dána): ‘Gesegnet wahrlich bin ich, hochgesegnet bin ich, daß ich unter den vom Schmutze des Geizes besessenen Geschöpfen mit einem vom Schmutze des Geizes freien Herzen lebe, freigebig, mit reinen Händen gebend, am Weggeben Freude empfindend, den Bitten zugänglich, am Geben und Teilen mit anderen empfindend.'

(6) »Weiterhin gedenkt der edle Jünger der Himmelswesen: ‘Es gibt da die Himmelswesen aus der Gefolgschaft der 4 Großkönige (catumahárájiká devá), die Himmelswesen der Welt der Dreiunddreißig (távatimsadevá), die der Unterwelt (yámadevá), die Seligen (tusitadevá), die Schöpfungsfreudigen (nimmánaratidevá), die über die Erzeugnisse der anderen Verfügenden (paranimmita-vasavattidevá) es gibt die Himmelswesen der Brahmawelt (brahma-káyikadevá), und es gibt noch Himmelswesen darüber hinaus. Solches Vertrauen, solche Sittlichkeit, solches Wissen, solche Freigebigkeit, solche Einsicht, von der erfüllt jene Himmelswesen, von hier abgeschieden, dort wiedererschienen sind, solche Dinge sind auch in mir anzutreffen.« (A.III.71, A.VI.10, A.XI.12 usw.).

 »Zu einer Zeit aber, wo der edle Jünger des Vollendeten gedenkt ... oder des Gesetzes gedenkt ... usw.... zu einer solchen Zeit ist sein Geist weder von Gier (rága), noch von Haß (dosa), noch von Verblendung (moha) besessen; ganz aufgerichtet ist zu einer solchen Zeit sein Geist angesichts des Vollendeten usw. Aufgerichteten Geistes aber erlangt der edle Jünger Verständnis der Auslegung, erlangt er Verständnis des Gesetzes, erlangt er Freude am Gesetze. Im Erfreuten aber erwacht Begeisterung; im Herzen begeistert, beruhigt sich sein Inneres; im Innern gestillt empfindet er Glück, und des Glücklichen Geist festigt sich. Von diesem edlen Jünger heißt es, daß er unter der verkehrten Menschheit leidlos verweilt. Und ein Ohr für das Gesetz habend erweckt er die Betrachtung über den Erleuchteten usw.« (A.III.71, A.VI.10, A.XI.12).  

In A.I.26 und A.I.35 werden neben obigen 6 Betrachtungen noch 4 weitere genannt, nämlich:  

(7) Betrachtung über den Tod (siehe maranánussati),

(8) den Körper (siehe káyagatá sati),

(9) Achtsamkeit auf Ein- und Ausatmung (siehe ánápána-sati),

(10) Betrachtung über den Frieden (siehe upasamánussati).  

Die ersten 6 Betrachtungen werden in Vis. VII., die letzten 4 in Vis. VIII. ausführlich beschrieben.

 

Fünf TÄGLICHE Betrachtungen für jedermann

(thana-Sutta)

Fünf Tatsachen, ihr Mönche, sollte jeder öfters bei sich erwägen, sei es Mann oder Frau, Hausner oder Hausloser. Welches sind diese fünf Tatsachen?

1. Dem Altern bin ich unterworfen, kann dem Altern nicht entgehen. 

2. Der Krankheit bin ich unterworfen, kann der Krankheit nicht entgehen. 

3. Dem Sterben bin ich unterworfen, kann dem Sterben nicht entgehen. 

4. Von allem Lieben und Angenehmen muß ich scheiden und mich trennen. 

5. Eigner und Erbe meiner Taten bin ich, meinen Taten entsprossen, mit ihnen verknüpft, habe ich sie zur Zuflucht und die guten und bösen Taten, die ich tue, werde ich zum Erbe haben. 

Das sollte jeder öfters bei sich erwägen, sei es Mann oder Frau, Hausner oder Hausloser.

 

SINGALAKA-SUTTA

SINGALAKA-SUTTA (englisch und illustriert)

 

·         brahmavihára

Die 4 ‘Göttlichen Verweilungszustände', auch die 4 ‘Unermeßlichen' (appamaññá) genannt, sind: 

1.      Güte (mettá),

2.      Mitleid (karuná),

3.      Mitfreude (muditá)

4.      Gleichmut (upekkhá)  

Der sehr häufig vorkommende Suttentext zu diesen 4 Meditationsobjekten (brahmavihára-bhávaná; siehe bhávaná) lautet:

»Vier Unermeßlichkeiten gibt es. Da, ihr Brüder, durchstrahlt der Mönch mit einem von Güte erfüllten Geiste erst eine Richtung, dann eine zweite, dann eine dritte, dann die vierte, ebenso nach oben, unten und ringsherum; und überall mit allem sich verbunden fühlend durchstrahlt er die ganze Welt mit einem von Allgüte erfüllten Geiste, mit weitem, erhabenem, unbeschränktem Geiste, frei von Gehässigkeit und Groll. Mit einem von Mitleid . . . von Mitfreude . . . von Gleichmut erfüllten Geiste durchstrahlt er erst eine Richtung . . . frei von Gehässigkeit und Groll.«

Ausführlich erklärt in Vis. IX.

GÜTE

(METTA-SUTTA)

 

METTA, ALLUMFASSENDE LIEBE UND WOHLWOLLEN

Wer nach Weisheit strebt,

das Gute wünscht und den Frieden sucht,

der sei kraftvoll und aufrecht,

sanft und bescheiden, zufrieden und bedürfnislos.

Er lasse sich von weltlichen Dingen nicht überwältigen,

belaste sich nicht mit der Bürde des Reichtums,

er sei Herr seiner Sinne, klug und ohne Stolz und hänge sich nicht an die Sippe.

Er tue nichts Niedriges, was die Weisen tadeln könnten.

 

Mögen alle Wesen glücklich , froh und sicher sein,

alles was lebt, ob schwach, ob stark, lang, groß, kurz oder klein, sichtbar oder unsichtbar,

nahebei oder entfernt, geboren oder im Entstehen begriffen,

mögen alle Wesen glücklich sein!

 

Niemand täusche einen anderen

noch verachte er irgendein Wesen, so gering es auch sein mag.

Möge niemand im Haß oder Zorn einem anderen Übles wünschen!

Wie eine Mutter mit Gefahr ihres eigenen Lebens ihr einziges Kind überwacht und schützt,

so umfange man liebend mit einem grenzenlosen Geist alles Lebendige,

umfasse man liebend mit wohlwollender, unbegrenzter Güte die ganze Welt.

 

Ob man geht oder steht, sitzt oder liegt,

sobald man erwacht ist, übe man achtsam diesen Gedanken

und verwirkliche so, auf die höchste Weise zu leben.

 

Wer das Unwissen aufgegeben hat

und die tiefe, von sinnlichem Begehren freie,

auf Tugend gegründete Innenschau gewonnen hat,

der ist vollkommen,

für den wird es keine Wiedergeburt mehr geben.

 

Durch diese Wahrheit möget ihr stets glücklich sein!

 

BHADDEKARATTA-SUTTA

Laufe nicht der Vergangenheit nach.

Verliere dich nicht in der Zukunft.

Die Vergangenheit ist nicht mehr.

Die Zukunft ist noch nicht gekommen.

Das Leben, wie es hier und jetzt ist,

eingehend betrachtend,

weilt der Übende

in Festigkeit und Freiheit.

Es gilt, uns heute zu bemühen.

Morgen ist es schon zu spät.

Der Tod kommt unerwartet.

Wie können wir mit ihm handeln?

der Weise nennt jemanden, der es versteht,

Tag und Nacht

in Achtsamkeit zu weilen,

"jemanden, der

den besseren Weg kennt, allein zu leben".

 

MAHA SATIPATTHANA SUTTA (deutsch)

MAHA SATIPATTHANA SUTTA (englisch)

Commentary to Satipatthana sutta translated by Soma Thera

 

"Was der Mensch viel erwägt und sinnt,

dahin geneigt wird das Herz."

Majjhima Nikaya 19-Dvedhavitakka Sutta

DIE MERKMALE DER GUTEN LEHRE

Nichts, was existiert, ist aus dem

Nichts entstanden und kann zu

Nichts werden. Alles befindet sich

in unablässigen Wandel. Die

Wolke stirbt nicht, sondern wird

zu Regen. Der Regen wird nicht

geboren, sondern ist die Verwandlung

und Fortsetzung der Wolke.

Aus: Heute achtsam leben

Thich Nhat Hanh

Herder Freiburg

 

 

Achtsam zu sein heißt,

ständig wachen Geistes, ständig aufmerksam zu sein,

um die Dinge so sehen zu können, wie sie sind.

Aus JON KABAT-ZINN: Gesund durch Meditation O. W. BARTH-VERLAG

 

Achtsam leben

 

e-books

SATIPATTHÁNA, GEISTESTRAINING DURCH ACHTSAMKEIT

Die buddhistische Satipatthána-Methode von Nyanaponika Thera

The Jhanas in Theravada Buddhist Meditation by Venerable Henepola Gunaratana

Practical Vipassana Meditational Exercises  by Venerable Mahasi Sayadaw 1978

Insight Meditation: Basic and Progressive Stages by Venerable Mahasi Sayadaw

The Benefits of Walking Meditation by Sayadaw U Silananda

Essentials of Insight Meditation Practice

A Pragmatic Approach to Vipassana by Venerable Sujiva

Die Praxis der Einsichtsmeditation

Deutsche Übersetzung von Essentials of Insight Meditation Practice by Venerable Sujiva

2004 von Thomas Michael Zeh

Überarbeitet 2006 von Ursula Wurstemberger

1. Auflage 2004 Berlin

2. Auflage (revidiert) 2006 Berlin  Michael Zeh Verlag

 

Vipassana-Meditation

nach Tonaufzeichnungen von

Ehrw. Chanmyay Sayadaw

Ashin Janakabhivamsa

Dhamma-Vorträge im

Blue Mountains Insight Meditation Centre

Australien

1998

Deutsche Übersetzung 2003 von Thomas Michael Zeh

Überarbeitet von Ven. Ariya Ñani, 2005

Das Löschen der Vulkane von Venerable Sujiva

Hello with Love & Other Meditations by Venerable Vishuddhacara

Practical Vipassana Meditational Exercises

by Venerable Mahasi Sayadaw

Practical Insight Meditation

by Venerable Mahasi Sayadaw

The Progress of Insight (Visuddhiñana-katha)

by Venerable Mahasi Sayadaw

A Modern Treatise on Buddhist Satipatthana Meditation

by Venerable Mahasi Sayadaw-Translated from the Pali with Notes by Nyanaponika Thera

 

Satipatthana Vipassana

by Venerable Mahasi Sayadaw

The Satipatthana Vipassana Meditation

Abhidhamma

In This Very Life by Venerable Sayadaw U Pandita

Mindfulness In Plain English by Venerable Henepola Gunaratana

Reinheit und Klarblick von Acharn Thawie

Selber Klarblick üben von Acharn Thawie

Anapanasati-Atmungsachtsamkeit

Anapana Sati: Meditation on Breathing by Ven. Mahathera Nauyane Ariyadhamma

Anapanasati by Buddhadasa Bhikku

Keine Religion von Buddhadasa Bhikku

Buddhismus verstehen und leben: ein „Handbuch für die Menschheit“ von Buddhadasa Bhikku

The Four Noble Truth by Venerable Ajahn Sumedho

Godwin Samararatne

A Technique of Living by Leonard Bullen

The Way of Wisdom

The Five Spiritual Faculties by Edward Conze The Wheel Publication No. 65/66 ISBN 955-24-0110-0

Palikanon(deutsch)

Palikanon(englisch)

Abhidamma

Detailierte Besprechung des Visuddhimagga in Englisch von Sayadaw U Silananda

Das Licht der Lehre

WILDMIND Buddhist Meditation

MINDFULNESS-BASED STRESS REDUCTION (MBSR)

Introduction to Insight Meditation

Vipassana-Meditation: Joseph Goldstein

Vipassana Meditation in the tradition of Sayagyi U Ba Khin

englisch oder deutsch

Journal of Buddhist Ethics

Theravada-Textarchiv

Theravadanetz

Buddhanet File Library

vipassana

dhamma

Access to Insight

BuddhaSasana

DharmaNET

BuddhaNET-e-books 

Dhamma Talks

Dhamma Study

 

Internationale und nationale Meditationszentren

Amaravati Buddhist Monastery [UK]

The Bhavana Society

Insight Meditation Society

Wat Sanghathan

Wat Kow Tahm

Meditationszentrum Beatenberg

Dhammapala

Internationales Meditationszentrum Österreich IMC St. Michael

Puregg Haus der Stille

Buddhistisches Zentrum Salzburg

Buddhistisches Zentrum Scheibbs

Theravada-Schule Wien

What Thai Wien Tel. 01 548 80 78, Bhante Thitavara

Theravada-Gruppe Linz Tel. 06991 223 21 68, Astrid Schinnerl

Theravada-Gruppe Graz Tel. 0664 412 00 41, Doris Aufischer

Theravada-Gruppe Bruck/Mur Tel. 0650 276 26 66, Elke Sellner

Buddha Haus Uttenbühl

Seminarhaus Engl

 

Nationale und internationale buddhistische Vereinigungen und Gesellschaften

Buddhismus in Salzburg

ÖBR Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft

DBU Deutsche Buddhistische Union

SBU Schweizer Buddhistische Union

EBU Europäische Buddhistische Union

Theravada Buddhist Society of America

Buddhist Publication Society Inc.

 

Bücher, Zeitschriften und Verlage

Buchbestellung bei OCTOPUS

Buchbestellung bei JHANA

Buchbestellung bei WISDOM

Buchbestellung bei ARBOR

Buchbestellung bei THESEUS

Buchbestellung bei BEYERLEIN&STEINSCHULTE

Zeitschrift Ursache & Wirkung

Buchempfehlungen

Meditationsbedarf bei klang&stille

 

Kontakt und nähere Auskünfte

„Theravada Gruppe Salzburg-Buddhistische Praxis im Alltag“

Buddhistisches Zentrum Salzburg, Lehenerstraße 15

 

Homepage: http://www.salzburg.co.at/chalupny.paul.dr.med/theravada.htm

e-mail: chal@sbg.at

Dr. med. Paul Chalupny

Maximiliansiedlung 32, 5500 Bischofshofen

Mobiltelefon 0676 711 87 01